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Die Sonnenstrahlen einfangen

23.05.2012

Die Sonne spendet uns Energie – nicht nur an strahlend schönen Tagen, sondern auch bei Bewölkung.

Thermische Solaranlagen erwärmen das Wasser und können die Raumheizung unterstützen
Thermische Solaranlagen zur Warmwassererwärmung können bis zu 70% des Warmwasserbedarfes bereitstellen. Teilsolare Raumheizung kann ca. 30% des Heizungsbedarfs abdecken. Beide Anlageformen sparen dadurch Energiekosten und senken den CO2-Ausstoß.

Duschen und abwaschen mit sonnengewärmtem Wasser
Rund 70 Prozent des Warmwasserbedarfes eines Haushalts kann eine Solaranlage abdecken. „Die Sonne liefert kostenlose Energie. Eine Solaranlage am Dach macht unabhängiger von fossilen Energieträgern und deren Preissteigerungen“, sagt DIin Ingrid Tributsch, Energieexpertin von “die umweltberatung”.

Auf die Neigung kommt es an
Solaranlagen wärmen nicht nur das Wasser – größere Anlagen unterstützen zusätzlich auch die Raumheizung. Optimal ist es, Kollektoren – je nach Anwendung – mit 20 bis 70 Grad Neigung nach Süden zu montieren. Wichtig ist die Dimensionierung des Warmwasserspeichers. Für einen Haushalt mit drei bis vier Personen sollte er ca. 400 Liter umfassen, um den Warmwasserbedarf auch an Tagen ohne Sonnenschein zu decken. Soll die Anlage auch die Heizung unterstützen, ist ein Pufferspeicher notwendig, der die gespeicherte Sonnenenergie wieder langsam abgeben kann.

Dem Heizkessel eine Pause gönnen
Das warme Wasser im Sommer mit dem Heizkessel zu erzeugen, ist höchst ineffizient. Solaranlagen schonen den Heizkessel, weil dieser im Sommer ganz abgeschaltet werden kann.

Quelle: die umweltberatung 2012